Rückblick und Programm

Begegnungstag mit gut 350 Personen erfolgreich über die Bühne gegangen
 
Am Freitag, 8. September 2017 fand erstmals ein Begegnungstag zwischen den Zentralschweizer Gymnasien und den umliegenden Hochschulen statt. Gut 350 Personen haben an diesem Austausch über die Bildungsstufen, die geografischen und institutionellen Grenzen hinweg teilgenommen. Knapp 70 Prozent der Besucherinnen und Besucher waren Gymnasiallehrpersonen und Schulleitungsmitglieder der Zentralschweizer Gymnasien, gut 20 Prozent Vertreterinnen und Vertreter von Universitäten und Hochschulen und etwa 10 Prozent Gäste aus Ämtern, Behörden und Bildungsinstitutionen.
 
Im Folgenden können Sie das Programm nochmals einsehen.

 
Referate

Vom Gymnasium an die Post-Humboldtsche Universität

Prof. Dr. Dr. h.c. Antonio Loprieno, Professor für die Geschichte der Institutionen an der Universität Basel

Prof. Dr. Dr. h.c. Antonio Loprieno analysiert in seinem Vortrag den programmatischen und inhaltlichen Wandel an europäischen und insbesondere schweizerischen Hochschulen in den letzten zwanzig Jahren. Die Frage wird beleuchtet, inwieweit dieser Wandel das Verhältnis zwischen den Institutionen und den Übergang von der sekundären zur tertiären Bildung beeinflusst hat. Loprienos These ist, dass sich dieser Übergang zwar weniger nahtlos gestaltet als früher, dass der Gestaltungsspielraum des Gymnasiums dadurch jedoch nicht kleiner, sondern grösser wird. Die Universität steht bei diesen Betrachtungen im Zentrum, doch Merkmale anderer Hochschultypen werden miteinbezogen.

 

Studienwahl und Studienverläufe: Aktuelle Forschungsbefunde 

Dr. sc. pol. Stefan Denzler-Schircks, stellvertretender Direktor Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF

Nur knapp die Hälfte aller gymnasialen Maturandinnen und Maturanden erlangen einen universitären Master. Im Referat soll gezeigt werden, was das mit dem Verhalten der Studierenden bei der Studienwahl wie im Studium, aber auch mit strukturellen Rahmenbedingungen (Maturaquote, Hochschulangebot usw.) sowie institutionellen Merkmalen der Hochschulen selbst zu tun hat. Gestützt auf aktuelle Forschung aus der Schweiz werden relevante Einflussfaktoren der Studienwahl erörtert und die Passung Gymnasium-Hochschule hinsichtlich eines erfolgreichen Abschlusses diskutiert.

Ateliers

1 Begabtenförderung an der Schnittstelle zwischen Gymnasium und Universität. Angebote und Handlungsbedarf

Schüler und Schülerinnen sowie Studierende sind stark heterogen in ihrer Motivation, ihren Interessen und auch in ihrer Begabung, sich akademische Themen zu erschliessen. Die sehr motivierten und begabten können sich in ihrem Alltag langweilen, weil sie unterfordert sind. Eine gute Vernetzung von Gymnasien und Universitäten mit sinnvollen Angeboten kann hier für alle Seiten positive Wirkung erzielen.
Neben einer Einführung über bestehende Programme durch den Atelier-Leiter Bernhard Lange kommen ehemalige Teilnehmende am Early Bird-Programm der Uni Luzern und zwei von der Studienstiftung geförderte Studierende zu Wort. Ein aktiver Austausch mit dem Publikum soll Möglichkeiten und Grenzen der Begabtenförderung ausloten und zukünftige Kommunikation etablieren.

Referent und Mitwirkende

  • Dr. phil. Bernhard Lange, Leiter Zentrum Lehre Universität Luzern
  • Geförderte der Schweizerischen Studienstiftung
  • Teilnehmende des Early Bird-Schnupperstudiums an der Universität Luzern

2 Wie regt man Lernende zum kritischen Denken an?

Das Atelier stellt die "Critical Thinking"-Initiative der ETH Zürich (CTETH) vor und zielt auf einen Austausch mit Gymnasiallehrpersonen über Erfahrungen in interdisziplinär und interaktiv ausgerichtetem Unterricht bzw. Lehrveranstaltungen. 
Nach einer kurzen Einführung über die allgemeinen Motivationen und Hintergründe von CTETH werden konkrete Lehrformate vorgestellt, mit denen wir versuchen, Studierende zu einem Hinterfragen ihrer «disziplinären Vorurteile» anzuregen und ihre Kommunikationsfähigkeiten gegenüber Vertretern anderer Fächer zu verbessern. 
Ausgehend von den bisher gemachten (teilweise sehr unerwarteten) Erfahrungen soll dann gemeinsam darüber reflektiert werden, was verbessert werden kann, was sich auf das Gymnasium übertragen lässt, aber auch darüber, wieviel kritisches Hinterfragen der Gymnasial- und Hochschulunterricht verträgt. 
Weitere Informationen zur CTETH

Referent

  • PD Dr. Dr. Norman Sieroka, ETH, Promotion in Physik und Philosophie, Privatdozent für Philosophie und Lehrspezialist für die "Critical Thinking"-Initiative der ETH

3 Maturaarbeit - Selbstverwirklichungsprojekt oder wissenschaftliche Schreibschulung?

Wer hat welche Erwartungen an die Maturaarbeit? Sind sie begründet? Wie können sie erfüllt werden? – Im Rahmen des Ateliers tauschen sich die Teilnehmenden zu diesen Fragen aus.

Anregen soll die Diskussion ein kurzes Eingangsreferat zu folgenden Thesen:

  • Die Maturaarbeit ist primär Ausdruck der Studierfähigkeit.
  • Schüler/innen brauchen eine gezieltere Vorbereitung.
  • Die Lehrpersonen müssen wissenschaftsbewusster unterrichten.
  • Die Lehrpersonen müssen sich für ihre Rolle als Begleitperson aus- und weiterbilden.

Referent

  • Dr. phil. Georges Hartmeier, Deutschlehrer und Verantwortlicher für die Maturaarbeit beim Zentrum für die Mittelschule (www.zemces.ch)

4 Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten

In diesem Atelier zeigen Dozierende der Pädagogischen Hochschule Luzern, der Hochschule Luzern und der Universität Luzern auf, wie Studierende in das wissenschaftliche Arbeiten eingeführt werden. In Form von Thesen präsentieren sie zentrale Herausforderungen der Studierenden beim Übergang vom wissenschaftspropädeutischen zum wissenschaftlichen Arbeiten.

Referent/innen

  • Dr. des. Christina Huber, Dozentin Pädagogische Hochschule Luzern
  • Prof. Gregor Imhof, Dozent Hochschule Luzern – Technik & Architektur
  • Prof. Dr. Karin Müller, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Universität Luzern

5 Universitäten als internationaler Lern- und Lehrraum

Die Schweizer Hochschulen wandeln sich zunehmend zu internationalen Lern-, Lehr- und Forschungsräumen. So gehören zu den Kompetenzerwartungen an Studierende die gute Beherrschung der Wissenschaftssprache Englisch, Kenntnisse weitere Fremdsprachen, interkulturelle Sensibilität und Auslandserfahrung. Wie kommen Maturandinnen und Maturanden mit der internationalisierten Umgebung an den Hochschulen zurecht und was können Gymnasium und Lehrpersonen dazu beitragen, ihre Lernenden darauf vorzubereiten? Eine Möglichkeit sind vom Bund unterstützte Mobilitäts- und Partnerschaftsprojekte - und zwar sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrpersonen. Movetia, die Schweizerische Agentur für die Förderung von Austausch und Mobilität, erläutert in diesem Atelier solche Projekte  und Möglichkeiten zu deren finanziellen Unterstützung. Zudem berichtet die Kantonsschule Musegg Luzern von ihren Erfahrungen mit europäischen Schulpartnerschaften.

Referentinnen

  • Dr. Ellen Krause, Leiterin Internationales Büro Universität Bern
  • Nadine Habegger, Projektmitarbeiterin Schul- und Erwachsenenbildung Movetia
  • Konstanze Rauber, Französischlehrerin Kantonsschule Musegg Luzern

6 Lernen und Lehren mit digitalen Medien. Laptopkonzept der PH Schwyz und BYOD an der Kantonsschule Seetal

„Media will never influence learning“ (Clark, 1994). Vieles spricht für diese Aussage, denn es ist nicht die Medientechnologie, die lernwirksam ist, sondern die mediale und didaktische Aufbereitung von Inhalten, die das Lernen unterstützt. An der Pädagogischen Hochschule Schwyz startete bereits vor über 10 Jahren ein präsenzreduzierter Studiengang mit hohen Anteilen selbstgesteuerten Lernens mit digitalen Medien. Die gemachten Erfahrungen der ersten Jahre resultierten bald in einer Akzentverschiebung, weg von technischen, hin zu primär didaktischen Fragen. Denn nicht der Einsatz von Technik sorgt für Akzente im Lernprozess, sondern es sind die Akzente innerhalb des Lernprozesses, die den Einsatz digitaler Medien nötig machen. Welcher Art solche Akzente sein können und welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler und Studierende, aber auch Lehrpersonen und Dozierende benötigen, um mit digitalen Medien zu lernen und zu lehren, wird im Atelier dargestellt und diskutiert.

Referentinnen

  • Dr. Kathrin Futter, Prorektorin Ausbildung Pädagogische Hochschule Schwyz
  • Nicole Wildisen, Spanischlehrerin Kantonsschule Seetal mit ausgewiesener BYOD-Expertise

7 Informations- und Kommunikationstechnik an Hochschulen und Universitäten. Das Internet - Hilfsmittel und Risiko

Die Bibliothek der Hochschulen und Universitäten von heute ist vernetzt und jederzeit zugänglich. Ihr Schlüsselelement, das Internet, erleichtert als technisches Hilfsmittel Zugang und Austausch von Informationen und Wissen und wird so von Studentinnen und Studenten an Hochschulen und Universitäten täglich genutzt. Das Internet schafft darüber hinaus einfache Möglichkeiten für internationale Zusammenarbeit und Kooperationen und ist so unerlässliches Werkzeug der Forschung.

Dieses Atelier beleuchtet, welche Lern- und Zusammenarbeitsplattformen zu Erwerb, Verbreitung und Anwendung von Wissen an Hochschulen und Universitäten genutzt werden und welche Kompetenzen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik hierfür wichtig sind. Konkret gewährleisten Informations- und Kommunikationstechnologien den globalen Zugang zu Wissen und ermöglichen dessen Strukturierung ebenso wie dessen Verbreitung. Es gilt aber auch, vermeintliches Wissen kritisch zu hinterfragen und Wissen selektiv und differenziert zu nutzen. So liegt ein zweiter Schwerpunkt des Ateliers darin, einen kritischen Blick auf Internetquellen im Schulalltag zu werfen.

Referent/innen

  • Dr. Björn Jensen, Dozent Wirtschaftsingenieur und Innovation Hochschule Luzern - Technik und Architektur
  • Dr. Yvonne Scheidegger, Leiterin Lehre, Geographisches Institut Universität Zürich
  • Dr. Bettina Waldvogel, Dozentin/Fachbereichsleiterin Medien und Informatik Pädagogische Hochschule Schaffhausen

8 Studienwahlprozess fördern und unterstützen. Gemeinsam Lösungen finden

Die Studienwahl ist eine richtungsweisende Entscheidung im Leben der Maturandinnen und Maturanden. Die EDK empfiehlt im Teilprojekt 4 zur Studien- und Laufbahnberatung, dass Studienwahlprozesse auf der gymnasialen Sekundarstufe II gefördert werden, und dass die beteiligten Akteure ihre Aktivitäten koordinieren und in Konzepten aufeinander abstimmen. Auf institutioneller Ebene sind dies die Mittel- und Hochschulen sowie die kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen. Das Atelier zeigt Studienwahlprozesse auf, geht auf die Rollen der Studienwahlpartner ein, präsentiert Best Practice Beispiele und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit zum Austausch.

Referentinnen

  • Lic. phil. Sandra Thüring, Studien- und Laufbahnberaterin, Leiterin Studienberatung Kanton Schwyz
  • Lic. phil. Judith Siegenthaler, Studien- und Laufbahnberaterin Kanton Zug

9 Career Preparedness durch Studiengestaltung

Ein Studium für sich betrachtet weckt die wissenschaftliche Neugier und hilft sie zu stillen, indem es Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und akademische Kompetenzen vermittelt.
Ein Studium in einer übergeordneten Betrachtung hat sowohl für den Menschen in seiner ganzheitlichen Entwicklung als auch für Gesellschaft und Wirtschaft eine grosse Bedeutung.
Jede der beiden oft antagonistisch vertretenen Sichtweisen erhält erst durch Miteinbezug der anderen Seite ihre volle Wirkungskraft. In diesem Atelier sollen anhand dreier Konzepte

  • Career Preparedness und Career Engagement
  • Karriereressourcen
  • T-Shaped-Skills Model

Aktivitäten entwickelt werden, die es Gymnasialschülerinnen und –schülern erlauben, ihren Studieneintritt so zu gestalten, dass sie beide Sichtweisen gleichgewichtet verfolgen können.

Referent

  • Dr. oec. publ. Roger Gfrörer, Leiter Career Services der Universität Zürich

10 Geisteswissenschaften und Bologna 2020

Mit dem Projekt Bologna 2020 werden die Bachelor- und Masterstudiengänge der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich grundlegend überarbeitet. Im Zentrum des Reformpaketes stehen das Studienangebot und die Programmgestaltung. Welche geisteswissenschaftlichen Fächer können in welcher Kombination studiert werden? Und wie gestaltet sich die forschungsorientierte Weiterqualifikation mit der Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung im Master? Die zukünftigen Studierenden können sich beim Übergang vom Gymnasium zum Studium an einer kohärenten, transparenten Studienoberfläche orientieren, die hier kurz präsentiert wird. Die neu gestalteten Informationsmedien lassen die Studierenden von Anfang an ihr Studium selbstverantwortlich planen und ihren Studienfortschritt einordnen.

Referent

  • Dr. Reto Zöllner, Mitarbeiter Curriculaentwicklung Bologna 2020, Dekanat der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich

11 Studium der Medizin heute

Die universitäre Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten ist ständigen Veränderungen unterworfen, die einerseits durch den wissenschaftlichen Fortschritt und andererseits durch soziokulturelle Entwicklungen beeinflusst werden. Unter Berücksichtigung der einzigartigen Stellung von Ärztinnen und Ärzten in der Gesellschaft und der sozioökonomischen Folgen ihrer Tätigkeit nimmt das Medizinstudium eine exponierte Stelle in der Hochschulausbildung ein. Der Übergang von Maturität zu universitärer Ausbildung, in dem beim Medizinstudium der Numerus Clausus als Regulativ eingreift, ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung und gibt Anlass zu Diskussionen. Folgende Fragen werden im Atelier beleuchtet: Wie ist das Medizinstudium heute organisiert - am Beispiel der Uni Bern? Welches sind die Anforderungen an die Kandidatinnen und Kandidaten eines Bachelorstudiums Medizin? Welche Auswirkungen hat der Numerus Clausus auf die Ausbildung? Welche Kandidatinnen und Kandidaten wünschen wir uns? Welches sind mögliche Schlussfolgerungen für die Gymnasialausbildung?

Referent

  • Prof. Dr. Marcel Egger, Vicedekan Lehre Bachelorstudium Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Bern, Co-Direktor Institut für Physiologie Universität Bern

12 Studium der Künste heute

Das Atelier informiert über Zulassungsbedingungen und Qualifikation für ein Studium an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Anhand konkreter Arbeiten von Studierenden wird das Aufnahmeverfahren illustriert und die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen für den Übergang vom Gymnasium an eine Kunsthochschule werden illustriert und diskutiert. Das Atelier bietet einen Einblick darin, wie talentierte junge Menschen auf ihrem Weg zu eigenständigen und verantwortungsvollen Kreativen begleitet werden. Das Atelier eignet sich für alle interessierten Personen, auch solche, die selbst nicht Künste unterrichten.

Bemerkung: Dieses Atelier wird lediglich in der zweiten Atelierrunde von 15.00 - 16.00 Uhr angeboten.

Referent

  • Prof. Dr. Orlando Budelacci, Vizedirektor Lehre Hochschule Luzern - Design und Kunst

13 Das Recht als «Scheinriese» und was Studierende zu seiner Bezwingung mitbringen und lernen müssen

In Michael Endes Geschichten von Jim Knopf fährt der Titelheld mit dem Lokomotivführer Lukas ans «Ende der Welt» zum «Scheinriesen». Aus der Ferne betrachtet ist dieser riesig, doch je näher sie kommen, desto kleiner wird er. Genauso ist es mit dem Studienobjekt und Forschungsgegenstand «Recht». Es erscheint Studierenden am Anfang als kaum zähmbares Monstrum, welches aber beherrschbar wird, sofern man sich ihm mit einigen wesentlichen Grundfertigkeiten nähert. Von diesen «Skills», die Studierende idealerweise zum Teil schon vom Gymnasium mitbringen, soll im Atelier – exemplarisch – vor dem Hintergrund des Strafrechts die Rede sein. Anhand des juristischen Fall-Gutachtens und mit Blick auf die revidierte Studien- und Prüfungsordnung wird aufgezeigt, auf welche Kompetenzen und Arbeitstechniken es ankommt für ein erfolgreiches Studium der Rechtswissenschaft (nicht: Rechtskunde). Mit Rücksicht darauf wird diskutiert, was Uni von Schule erwarten kann.

Referent

  • Prof. Dr. iur. Andreas Eicker, Professor für Straf- und Strafprozessrecht sowie Neben- und Verwaltungsstrafrecht, Prodekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Universität Luzern und Delegierter für Lehrfragen

14 Wie lässt sich der Aufbau intelligenten Wissens in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern fördern?

Die Lehr- und Lernforschung stellt eine Reihe kognitiv aktivierender Lernformen bereit, die den Aufbau intelligenten Wissens unterstützen, das sich auf neue Situationen anwenden lässt. Im MINT-Lernzentrum der ETH Zürich erstellen erfahrene Gymnasiallehrpersonen gemeinsam mit Lehr- und Lernforschern Unterrichtseinheiten zu zentralen Themen der Fächer Biologie, Chemie, Mathematik und Physik, bei denen diese Lernformen zum Einsatz kommen. Diese Einheiten werden im Schulalltag getestet und anschliessend über Seminare für Studierende sowie über Fortbildungen für Lehrpersonen verbreitet. In diesem Atelier werden diese Lernformen vorgestellt und an zahlreichen Beispielen aus den obengenannten Fächern erläutert. Anschliessend wird die praktische Umsetzung geübt, um Sie dabei zu unterstützen, ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf ein naturwissenschaftliches Studium vorzubereiten.
Weitere Informationen zum MINT-Lernzentrum finden Sie auf unseren Webseiten: http://www.educ.ethz.ch/lernzentren/mint-lernzentrum.html

Referent

  • Dr. Ralph Schumacher, Leiter MINT Lernzentrum ETHZ

15 Vom Gymnasium an die Hochschule – was heisst das für Studierende?

Nach der Matura wechseln die Studierenden vom bekannten, geregelten und behütenden Schulbetrieb des Gymnasiums zu einem bedeutend grösseren, unbekannten und komplexeren Betrieb einer Hochschule. Dieser Übergang ist für viele eine Art «Kulturschock», man ist plötzlich auf sich allein gestellt. Wie soll man sich zurechtfinden?  
In der Diskussion mit Studierenden im ersten und zweiten Studienjahr gehen wir folgenden Fragen nach: Bereitet das Gymnasium wirklich auf ein Hochschulstudium vor? Wie könnte es die Maturandinnen und Maturanden noch besser für den Einstieg in die Hochschule befähigen?
Holt die Hochschule die Studierenden wirklich dort ab, wo sie stehen? Wie könnte sie die Studierenden bei der Aufnahme des Studiums noch besser unterstützen?

Referentin und Mitwirkende

  • Lic. phil. Lisa Oetiker-Grossmann, Rektorin Kantonsschule Kollegium Schwyz zusammen mit Studentinnen und Studenten
 
Kultur

Improvisationstheater: Improcomedy mit Sproodel

Das kommentierte Programm des Begegnungstags herunterladen
Die Tagungsbroschüre des Begegnungstags

 
Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ)

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Volksschule

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Berufsbildung

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